Eine Überdachung muss zuverlässig sein. Besonders bei starkem Wind oder Schneefall. In manchen Situationen müssen Sie auch nachweisen, welche Belastungen eine Konstruktion aushalten kann, zum Beispiel im Rahmen eines Genehmigungsverfahrens.
Bei Überdachungen und Zeltkonstruktionen wird häufig auf Wind- und Schneelasten verwiesen. In den Niederlanden wird bei Gebäuden beispielsweise mit einer Schneelast von etwa 0,70 kN pro m² gerechnet. In Deutschland arbeitet man mit verschiedenen Wind- und Schneezonen. Diese Normen sind für permanente Gebäude ausgelegt.
Überdachungen und Zeltkonstruktionen werden in der Regel nicht auf die gleiche Weise ausgelegt. Das bedeutet nicht, dass sie weniger sicher sind. Es bedeutet jedoch, dass Sie wissen müssen, welche Belastungen sie tatsächlich aushalten können und unter welchen Bedingungen sie eingesetzt werden.
Deshalb ist es wichtig zu verstehen, welche Kräfte auf eine Überdachung wirken und wie diese berechnet werden. In diesem Blog erklären wir, wie Wind- und Schneelasten funktionieren, wie Sie Ihre Situation beurteilen und wie Sie dies im Zeltbuch einer Kroftman Überdachung wiederfinden.
Wir haben die Wind- und Schneelasten unserer Überdachungen auch in einem kurzen Video visuell dargestellt.
Vorab die Antwort auf Ihre Frage
Unsere Überdachungen sind für verschiedene Wind- und Schneelaststufen berechnet. Dies hängt vom gewählten Modell ab.
Schneelastkapazität: zwischen 0,2 und 0,5 kN/m²
Windlastkapazität: zwischen 0,3 und 0,665 kN/m²
Die Konstruktionen werden gemäß der europäischen Norm EN13782 berechnet. Dabei werden kombinierte Wind- und Schneelasten berücksichtigt. So wissen Sie im Voraus, welche Kräfte eine Konstruktion aufnehmen kann.
1. Wind- und Schneelasten: die Grundlagen
Warum sind Wind- und Schneelasten wichtig? Windlast ist die Kraft, die der Wind auf eine Konstruktion ausübt. Bei hohen Windgeschwindigkeiten kann diese Kraft stark ansteigen. Wenn eine Konstruktion dafür nicht ausgelegt ist, kann es zu Schäden kommen.
Schneelast bezieht sich auf das Gewicht von Schnee, das auf dem Dach liegen bleibt. Besonders nasser Schnee kann schwer werden. Wird das Gewicht zu hoch, kann eine Dachkonstruktion überlastet werden.
Die Belastung einer Überdachung hängt hauptsächlich von drei Faktoren ab:
der Höhe der Überdachung
der Umgebung
der Region bzw. dem Klima
Je höher eine Überdachung steht und je offener die Umgebung ist, desto größer ist die Windlast. Die Schneelast variiert je nach Region. In manchen Gebieten fällt kaum Schnee, während sich in anderen regelmäßig dicke Schneeschichten bilden.
Unsere Überdachungen werden gemäß der europäischen Norm EN13782 berechnet. Wind- und Schneelasten werden dabei in Kilonewton pro Quadratmeter (kN/m²) angegeben.
Im Zeltbuch einer Überdachung sehen Sie daher genau:
die maximale Windlast
die maximale Schneelast
So ist eindeutig festgelegt, welche Belastung die Konstruktion aufnehmen kann.