Zwei Seecontainer als Werkstatt: So schaffen Sie zusätzliche überdachte Arbeitsfläche

cts412_1x_wit_open side_testklem_bouw_Tom Lock Arnhem-18.jpg

Stehen bereits zwei Seecontainer auf Ihrem Gelände? Dann nutzen Sie diese wahrscheinlich zur Lagerung von Werkzeugen, Maschinen oder Materialien. Der Raum zwischen den Containern bleibt dabei oft ungenutzt. Wenn Sie die Container parallel zueinander aufstellen und den Zwischenraum überdachen, entsteht eine zusätzliche Werkstatt.

Das Prinzip ist einfach. Die Container dienen als geschlossener Lagerraum und gleichzeitig als Basis für die Überdachung. Unter dem Dach entsteht Platz zum trockenen Sägen, Montieren, Warten, Sortieren oder Be- und Entladen.

Sie müssen die Seecontainer also nicht vollständig zu einer Werkstatt umbauen. Gerade die Kombination aus geschütztem Stauraum in den Containern und freier Arbeitsfläche dazwischen macht diese Lösung interessant.

Ein überdachter Arbeitsplatz zwischen Containern ist nicht für jede Situation die beste Lösung. Benötigen Sie jedoch vor allem zusätzliche Arbeitsfläche auf einer Baustelle, einem Industriegelände oder Projektstandort? Dann ist dies eine schnelle und praktische Möglichkeit, den bereits vorhandenen Platz besser zu nutzen.

Wie funktioniert eine Werkstatt zwischen zwei Seecontainern?

Die Grundkonstruktion besteht aus drei Teilen:

  1. Zwei Seecontainer, die parallel zueinander aufgestellt werden.

  2. Eine Containerüberdachung, die auf den Containern befestigt wird.

  3. Optionale Vorder- und Rückwände, Beleuchtung und Entwässerung.

Die Container bilden die Seiten der Werkstatt. Die Überdachung schließt den Raum nach oben ab. Vorder- und Rückseite können offen bleiben, teilweise geschlossen oder mit einer Wand und Tür ausgestattet werden.

foto_cta1012_1x_wit_gevel_container_containerklem_product_industrie_Gens Rental_4.jpg

Wann ist diese Anordnung interessant?

Der Raum zwischen zwei Containern kann auf unterschiedliche Weise genutzt werden. Zum Beispiel als:

  • Arbeits- und Montagebereich zum Sägen, Zimmern und Montieren;

  • Wartungsbereich für Maschinen und kleinere Geräte;

  • überdachte Be- und Entladezone;

  • Abstellfläche für Gabelstapler, Radlader oder andere Maschinen;

  • Ladebereich für elektrische Gabelstapler und Maschinen;

  • Praxis- oder Schulungswerkstatt;

  • überdachter Pausen- und Aufenthaltsbereich für Mitarbeiter.

Dadurch eignet sich dieselbe Anordnung sowohl als dauerhafte Erweiterung auf dem Betriebsgelände als auch als temporärer Arbeitsbereich an einem Projektstandort.

Wann ist eine andere Lösung besser geeignet?

Ein überdachter Arbeitsbereich zwischen Seecontainern ist nicht mit einer vollständig isolierten Betriebshalle vergleichbar. Benötigen Sie einen festen Produktionsbereich mit Heizung, Klimatisierung, schweren Installationen oder hohen Anforderungen an Schallschutz und Brandabschnitte? Dann kann ein dauerhaftes Gebäude besser geeignet sein.

Auch bei Arbeiten, bei denen viel Dampf, Staub, Hitze oder Abgase entstehen, reicht eine Überdachung allein nicht aus. Dazu gehören beispielsweise intensive Schweißarbeiten, Lackierarbeiten oder der längerfristige Betrieb von Verbrennungsmotoren. In solchen Situationen müssen Belüftung, Brandschutz, Absaugung und die geltenden Arbeitsschutzvorschriften gesondert berücksichtigt werden.

cts1506_kroftman_inspiratieplein_containeroverkappingen_sneeuw_2025_1 (26).jpg

So richten Sie zwei Seecontainer als Werkstatt ein

1. Bestimmen Sie zuerst, wie viel freie Arbeitsfläche Sie benötigen

Die benötigte Größe hängt nicht nur von der Länge der Container ab. Entscheidend ist vor allem, was in der Werkstatt Platz finden muss.

Berücksichtigen Sie dabei:

  • die Anzahl der Personen, die gleichzeitig dort arbeiten;

  • die Abmessungen von Werkbänken und Maschinen;

  • den Platz, der zum Drehen oder Ablegen von Material benötigt wird;

  • die Breite und Höhe von Fahrzeugen;

  • die erforderliche Höhe und den Freiraum zum Kippen, zum Beispiel bei einem Kipper, einer Radladerschaufel oder einem Container;

  • den Wendekreis eines Gabelstaplers oder Radladers;

  • die benötigten Laufwege;

  • den Platz, den geöffnete Containertüren einnehmen.

Ein leerer Bereich wirkt schnell groß genug. Sobald dort Werkbänke, Paletten, Maschinen und Material stehen, bleibt häufig weniger freie Fläche übrig als erwartet.

2. Wählen Sie die richtige Position der Container

Die häufigste Anordnung besteht aus zwei parallel zueinander aufgestellten Containern, die sich an den Außenseiten der Überdachung befinden. So bleibt der gesamte Bereich zwischen den Containern als Arbeits- oder Lagerfläche frei.

Sie können die Überdachung auch weiter über die Container hinwegführen. Dadurch sind die Container selbst stärker geschützt, gleichzeitig verändert sich jedoch die frei nutzbare Fläche unter der Überdachung.

Legen Sie deshalb im Voraus fest, was für Ihre Situation wichtiger ist: möglichst viel freie Fläche zwischen den Containern oder ein besserer Schutz der Container selbst. Die Position der Container bestimmt letztlich, wie Sie den vorhandenen Platz am besten nutzen können.

3. Bestimmen Sie die Position der Containertüren

Die Position der Türen hat großen Einfluss auf die tägliche Nutzung der Werkstatt.

Türen nach innen ausgerichtet

Wenn sich die Containertüren zur Arbeitsfläche hin öffnen, haben Sie von der Werkstatt aus direkten Zugang zu Werkzeugen und Materialien. Das ist praktisch, wenn Mitarbeiter regelmäßig Gegenstände aus den Containern benötigen.

Berücksichtigen Sie jedoch, dass geöffnete Türen Platz beanspruchen. Sie können Laufwege blockieren oder die frei nutzbare Breite der Werkstatt einschränken.

Türen nach außen ausgerichtet

Mit den Türen an der Außenseite bleibt der Bereich unter der Überdachung möglichst frei. Das ist sinnvoll, wenn Sie die gesamte Breite für Maschinen, Fahrzeuge oder große Materialien benötigen.

Der Nachteil ist, dass Mitarbeiter um die Container herumlaufen müssen, um an den Lagerraum zu gelangen.

Welche Ausrichtung am besten funktioniert, hängt daher von den jeweiligen Arbeiten ab. Ein direkter Zugang zum Lager ist nicht immer wichtiger als eine möglichst freie Arbeitsfläche.

4. Wählen Sie eine Größe, die zur Anwendung passt

Seecontainer sind häufig etwa 6 oder 12 Meter lang. Daher passen Überdachungen mit einer Länge von 6 oder 12 Metern oft gut zu einer Anordnung mit 20-ft- oder 40-ft-Containern.

Die erforderliche Breite hängt davon ab, wie viel freie Fläche zwischen den Containern benötigt wird.

Für einen kompakten Arbeitsplatz mit Werkbank und Handwerkzeugen kann eine relativ geringe Spannweite von 4 bis 6 Metern ausreichen. Sollen Fahrzeuge, große Maschinen oder mehrere Arbeitsplätze nebeneinander Platz finden, ist eine größere freie Breite von 8 Metern oder mehr erforderlich.

Achten Sie auch auf die Höhe. Eine Anordnung, die für manuelle Montagearbeiten geeignet ist, kann für einen Kranarm, eine gekippte Ladefläche oder ein hohes Fahrzeug zu niedrig sein. Messen Sie deshalb immer die höchste Position der Maschinen oder Fahrzeuge, die unter der Überdachung eingesetzt werden.

5. Bestimmen Sie, wie offen oder geschlossen die Werkstatt sein soll

Nicht jede Werkstatt muss vollständig geschlossen sein. Eine offene Überdachung bietet maximale Zugänglichkeit und Belüftung. Bei starkem Wind und Schlagregen kann an den offenen Seiten jedoch Niederschlag eindringen.

Mit einer Rückwand schaffen Sie mehr Schutz, während die Vorderseite weiterhin für Fahrzeuge und Material zugänglich bleibt. Möchten Sie die Arbeitsfläche zusätzlich schließen können, können Sie auch eine Vorderwand mit Tür wählen.

6. Sorgen Sie für eine geeignete Entwässerung

Ein Dach hält einen großen Teil des Regens ab, das Wasser muss anschließend jedoch kontrolliert abfließen können. Ohne geeignete Entwässerung kann es sich neben den Containern oder vor dem Eingang sammeln.

Prüfen Sie deshalb das Gefälle des Geländes und achten Sie darauf, wohin das Regenwasser abfließt. Je nach Standort kann eine Regenrinne helfen, das Wasser kontrolliert abzuleiten.

7. Denken Sie an Beleuchtung, Strom und eine sichere Nutzung

Unter einer Überdachung steht tagsüber in der Regel mehr Tageslicht zur Verfügung als in einem Container. Zusätzliche Beleuchtung kann dennoch erforderlich sein, insbesondere bei einer geschlossenen Rückwand oder während der Wintermonate.

Legen Sie im Voraus fest, wo Werkbänke, Maschinen und Steckdosen positioniert werden. So vermeiden Sie lose Verlängerungskabel in Lauf- und Fahrwegen. Elektrische Installationen sollten so ausgeführt werden, dass sie für die jeweilige Umgebung und Nutzung geeignet sind.

Berücksichtigen Sie außerdem die Arbeiten, die Sie in diesem Bereich durchführen möchten. Eine Überdachung sorgt für einen trockenen Arbeitsplatz, macht ihn jedoch nicht automatisch für jede Tätigkeit zu einem sicheren Arbeitsbereich.

Bei Arbeiten mit Feuer, Hitze, Staub, Dämpfen, Chemikalien oder Abgasen können zusätzliche Maßnahmen erforderlich sein. Lassen Sie diese Risiken im Rahmen der eigenen Gefährdungsbeurteilung und der betrieblichen Sicherheitsvorschriften bewerten.

cts412_1x_wit_open side_testklem_bouw_Tom Lock Arnhem-17.jpg
foto_cts606_1x_wit_gevel_container_containerklem_omgeving_bouw_Stork haaksbergen_12.jpg
WB606 - Grondsels - Drenthe-27 - 1200x600 web.jpg
foto_cta806_1x_wit_2 gevels_container_containerklem_product_afval_Refer GmbH Lindlar_2.jpg
cts1012_1x_wit_gevel_container_containerklem_industrie_MAF Vlaardingen (4).jpg
foto_cts606_1x_wit_2 gevels_container_containerklem_omgeving_bouw_De Kuiper Pannerden_1.jpg
foto_cts606_1x_wit_gevel_container_containerklem_product_bouw_Spoeltmanbouw Gendt (8).jpg
foto_cta806_1x_wit_office container_containerklem_omgeving_bouw_Advanced Platforms Sutton England_2.jpg

Wie wird die Überdachung an den Containern befestigt?

Die richtige Befestigungsmethode hängt vom Containertyp und von der Stelle ab, an der die Überdachung montiert wird.

Bei Standard-Seecontainern mit einer geeigneten Oberkante können Befestigungsklemmen verwendet werden. Damit lässt sich die Konstruktion befestigen, ohne in den Container zu bohren oder daran zu schweißen.

Darüber hinaus gibt es Lösungen zur Befestigung an den Eckpunkten der Container sowie für Container mit einer abweichenden Oberkante. Auch High-Cube-, Open-Side- und andere Containertypen können häufig verwendet werden. Welche Befestigung geeignet ist, muss jedoch je nach Situation bestimmt werden.

Für jede Situation gibt es eine passende Befestigungsmethode. Erfahren Sie mehr über die Möglichkeiten.

Möglichkeiten ansehen

Muss die Konstruktion zusätzlich berechnet werden?

Für die Standardüberdachungen von Kroftman ist die Konstruktion nach EN 13782 berechnet. Die zugehörigen technischen Zeichnungen und Berechnungen sind im Baubuch enthalten.

Dennoch gibt es Situationen, in denen die Konstruktion gegebenenfalls zusätzlich geprüft oder berechnet werden muss. Zum Beispiel wenn:

  • die Container übereinandergestapelt werden;

  • die Konstruktion über einen längeren Zeitraum oder semipermanent stehen bleibt;

  • am Standort höhere Wind- oder Schneelasten auftreten;

  • die Standardkonfiguration verändert wird;

  • die zuständige Behörde oder ein Statiker zusätzliche Anforderungen stellt.

Der Standort spielt dabei eine wichtige Rolle. Ein geschütztes Industriegelände stellt andere Anforderungen an eine Konstruktion als eine offene Fläche in Küstennähe.

Prüfen Sie deshalb nicht nur, ob die Abmessungen passen. Achten Sie auch darauf, ob die berechnete Belastbarkeit des gewählten Modells für den Standort und die geplante Nutzung der Überdachung geeignet ist.

Sie sind unsicher, ob die Standardberechnung für Ihre Situation ausreicht? Lesen Sie, wann eine zusätzliche statische Berechnung erforderlich sein kann.

Mehr darüber erfahren

Benötigen Sie eine Genehmigung für eine Werkstatt zwischen Containern?

Ob eine Genehmigung erforderlich ist, hängt vom Standort, den Abmessungen, der Nutzungsdauer und den örtlichen Vorschriften ab. Auch die Nutzung der Werkstatt und die örtlichen Bauvorschriften können eine Rolle spielen.

Gehen Sie deshalb nicht automatisch davon aus, dass eine temporäre Konstruktion grundsätzlich genehmigungsfrei ist.

Prüfen Sie die Anforderungen im Vorfeld bei der zuständigen Behörde. Dort erfahren Sie, ob Sie möglicherweise eine Genehmigung beantragen, eine Meldung machen oder zusätzliche Unterlagen einreichen müssen.

Für einen Antrag können technische Unterlagen erforderlich sein, zum Beispiel:

  • Konstruktionszeichnungen;

  • statische Berechnungen;

  • Angaben zu Wind- und Schneelasten;

  • ein Lageplan;

  • Informationen zur Nutzung und Aufstellungsdauer.

Für die Standardüberdachungen von Kroftman ist ein Baubuch mit technischen Zeichnungen und Berechnungen verfügbar. Damit erhalten Sie bereits im Vorfeld einen guten Überblick und können die Unterlagen bei der Abstimmung mit der zuständigen Behörde oder einem Statiker verwenden.

Mehr erfahren

Was kostet eine Werkstatt zwischen zwei Seecontainern?

Die Kosten hängen von der gesamten Konstruktion ab. Wenn die Seecontainer bereits vorhanden sind, besteht die Investition vor allem aus der Überdachung, der Befestigung und den gewünschten Optionen.

Wenn Sie noch keine Container haben, müssen Sie zusätzlich deren Anschaffung, Transport und Aufstellung berücksichtigen.

Die Gesamtkosten können sich zusammensetzen aus:

  • Stahlkonstruktion und Plane;

  • Befestigungsklemmen oder einer anderen Befestigungsmethode;

  • einer optionalen Vorder- und/oder Rückwand;

  • einer Regenrinne, falls erforderlich;

  • Transport;

  • Montage oder Hilfsmitteln für die Selbstmontage;

  • Seecontainern, falls diese noch nicht vorhanden sind;

  • eventuellen zusätzlichen Berechnungen oder Genehmigungsunterlagen.

Vergleichen Sie deshalb nicht nur den Preis für die Überdachung. Betrachten Sie die Kosten der kompletten, nutzbaren Werkstatt.

In unserem 3D-Konfigurator können Sie verschiedene Abmessungen, Befestigungen, Wände und Planenausführungen miteinander kombinieren. So erhalten Sie bereits im Vorfeld einen besseren Eindruck von der möglichen Konfiguration und dem dazugehörigen Preis.

Ist eine Werkstatt zwischen Containern versetzbar?

Eine Containerüberdachung ist modular aufgebaut und kann demontiert werden. Dadurch lässt sich die Konstruktion nach Abschluss eines Projekts an einem anderen Standort erneut verwenden.

Auch die Container können versetzt werden. Damit eignet sich die Lösung gut für Unternehmen, die regelmäßig den Projektstandort wechseln oder ihr Betriebsgelände neu einteilen möchten.

Bei einem Standortwechsel muss der neue Standort jedoch erneut beurteilt werden. Untergrund, Windlast, Containeranordnung und örtliche Vorschriften können sich unterscheiden. Prüfen Sie deshalb bei jeder neuen Aufstellung erneut, ob die bestehende Konfiguration geeignet ist.

Kroftman Quality Standard

Eine Werkstatt muss nicht nur praktisch sein. Sie möchten auch wissen, auf welcher Grundlage die Konstruktion ausgelegt wurde und welche Dokumentation verfügbar ist.

Kroftman Quality Standard:

✔ Nach europäischen Konstruktionsnormen berechnet (EN 13782)
✔ CE-konform gefertigt (EN 1090)
✔ Unabhängig geprüft (TÜV)
✔ Schwer entflammbare Plane (B-s1,d0)

Welche Normen, Planenausführung und technischen Unterlagen für Ihre Konfiguration gelten, finden Sie auf der jeweiligen Produktseite und im dazugehörigen Baubuch.

We’ve got you covered.

Portretten_2026_Mariëlle Berndsen_Sales_workwear.jpg Portretten_2026_Nicolette Lammers_Sales_workwear.jpg Portretten_2026_Sven Kasteel_Sales_workwear.jpg

Möchten Sie mehr erfahren?

Sehen Sie sich alle Containerüberdachungen, Schüttgutüberdachungen und Workboxen an oder starten Sie selbst mit unserem 3D-Konfigurator. Kommen Sie nicht weiter oder haben Sie spezifische Anforderungen? Unser Vertriebsteam berät Sie unverbindlich.