Hast du bereits ein Fahrsilo mit Betonstützwänden? Dann ist es in vielen Fällen möglich, darauf eine Schüttgutüberdachung zu montieren. Voraussetzung ist, dass die bestehenden Wände stark, stabil und dick genug sind, um die Überdachung sicher zu verankern.
In diesem Blog erklären wir, wann ein bestehendes Fahrsilo geeignet ist, worauf du achten solltest und wie du es mit einer Standard-Schüttgutüberdachung erweitern kannst.
Kann eine Überdachung auf bestehenden Stützwänden montiert werden?
Ja, das ist häufig möglich. Eine Kroftman-Schüttgutüberdachung kann mit Betonankern auf den Stützwänden befestigt werden. Deshalb sind vor allem die Qualität, Dicke und Tragfähigkeit der Wände wichtig.
Eine bestehende Wand muss genügend Platz für eine sichere Verankerung bieten. Ist die Wand zu schmal, sitzt der Anker zu nah am Rand. Bei hoher Windbelastung kann dadurch die Betonkante ausbrechen. In der Praxis gilt eine Wanddicke von etwa 210–220 mm häufig als Untergrenze.
Wann ist die Wahrscheinlichkeit groß, dass es passt?
Die Chancen sind am größten, wenn:
Die Stützwände dick genug für die Verankerung sind. Ist die Wand zu schmal, sitzt der Anker zu nah am Rand.
Die Wände stabil, gerade und rechtwinklig stehen, ohne Risse, Setzungen oder abgebröckelte Kanten.
Die Wände keine abgerundete Oberseite haben.
Das Fahrsilo zu einer Standardbreite von 4, 6, 8, 10, 12 oder 15 Metern passt.
Die Überdachung mittig auf der Wand platziert werden kann.
Nur wenige zusätzliche Anpassungen an der bestehenden Konstruktion oder Umgebung erforderlich sind.
Achte außerdem auf Höhe, Wind- und Schneelast. Eine hohe oder schmale Wand kann ein zusätzliches Risiko darstellen. Das gilt besonders auf offenen Flächen, in Wassernähe oder in Küstengebieten.
In der Praxis bedeutet das: Ein Fahrsilo kann von den Maßen her passen, muss aber konstruktiv trotzdem zusätzlich geprüft werden. Vor allem die Kombination aus Wand, Ankern und Windbelastung entscheidet, ob die Montage sicher ist.