Die wichtigsten Unterschiede
1. Vorhandene Strukturen nutzen
Der größte Unterschied liegt in der Basis der Konstruktion.
Bei einem Lagerzelt wird eine komplette neue Halle auf dem Gelände aufgestellt. Bei einer Containerüberdachung dienen Container oder Betonwände als Tragkonstruktion. Sind bereits Container vorhanden, kann der Raum dazwischen relativ einfach überdacht werden.
So nutzt du nicht nur die Fläche zwischen den Containern, sondern auch den Stauraum in den Containern selbst. Werkzeuge, Ersatzteile und wertvolle Materialien können sicher verschlossen gelagert werden, während größere Maschinen oder Fahrzeuge unter der Überdachung stehen.
Hast du noch keine Container oder Betonwände? Dann kann ein Lagerzelt besser zu deiner Situation passen.
2. Offener Arbeitsbereich oder geschlossene Halle
Ein Lagerzelt wird häufig gewählt, wenn der gesamte Bereich geschlossen werden soll. Zum Beispiel als Lagerhalle, temporäre Produktionshalle oder Lagerfläche, in der Waren vollständig außer Sicht stehen sollen.
Eine Containerüberdachung ist in erster Linie darauf ausgelegt, praktische überdachte Fläche zu schaffen. Die Vorderseite kann zum Beispiel vollständig offen bleiben, sodass Gabelstapler, Lkw und Maschinen problemlos hinein- und herausfahren können.
Mit Vorderwand, Rückwand, Seitenwand oder oberer Abschlusswand kann die Überdachung weiter geschlossen werden. So entsteht mehr Schutz. Entscheidend ist dabei immer, was du tatsächlich brauchst.
Möchtest du vor allem verhindern, dass Material nass wird? Dann reicht eine Lösung mit Plane häufig aus. Soll der Raum stärker geschlossen oder isoliert werden, kann ein Lagerzelt mit isolierten Wandpaneelen besser geeignet sein.
3. Flexibilität und Wiederverwendung
Sowohl ein Lagerzelt als auch eine Containerüberdachung können modular und demontierbar ausgeführt werden. Dadurch lassen sich beide Lösungen vergleichsweise einfach an veränderte Anforderungen anpassen.
Bei einer Containerüberdachung zeigt sich diese Flexibilität auch in der Containeranordnung. Container können zum Beispiel parallel, seitlich oder gestapelt aufgestellt werden. Auch die Überdachung selbst kann verlängert werden, wenn später zusätzliche überdachte Fläche benötigt wird.
Ändert sich die Aufteilung des Geländes, kann die Überdachung zudem demontiert und an einem anderen Standort wieder aufgebaut werden.
Auch ein Lagerzelt kann erweitert oder versetzt werden. Wie einfach das möglich ist, hängt unter anderem von der Größe, der Wandausführung, der Verankerung und der Montageart ab.
4. Ist eine Containerüberdachung günstiger als ein Lagerzelt?
Das hängt von der jeweiligen Situation ab.
Hast du bereits geeignete Container auf dem Gelände und brauchst vor allem trockene Lager- oder Arbeitsfläche? Dann kann eine Containerüberdachung finanziell interessant sein. Die Container dienen als Basis, sodass keine komplette freistehende Halle errichtet werden muss.
Müssen die Container erst angeschafft werden oder sind viele zusätzliche Wände und Anpassungen erforderlich? Dann kann der Preisunterschied kleiner ausfallen.
Deshalb solltest du nicht nur auf den Kaufpreis schauen, sondern auf die Gesamtlösung. Dazu gehören zum Beispiel:
Transport und Montage;
Container oder Fundament;
Verankerung;
Wände;
Isolierung, falls erforderlich;
Wartung;
Demontage und Wiederverwendung;
statische Berechnungen und technische Dokumentation.
Gerade der letzte Punkt ist wichtig. Vergleiche nicht nur den Preis, sondern auch die technische Grundlage und die Dokumentation, die du erhältst.
Alle Kroftman Containerüberdachungen werden gemäß der geltenden europäischen Norm EN 13782 entwickelt. Zu jeder Überdachung erhältst du außerdem die zugehörige technische Dokumentation im Sicherheitsdossier, darunter statische Berechnungen und technische Zeichnungen.
So weißt du nicht nur, was die Überdachung kostet, sondern auch, auf welcher technischen Grundlage die Konstruktion basiert und welche Unterlagen dazugehören. Damit hast du die notwendigen Dokumente direkt zur Hand, für den Einkauf, interne Abstimmungen oder eine mögliche Genehmigungsanfrage.