Wenn Sie eine Überdachung aufstellen möchten, sollten Sie vorab prüfen, ob dafür eine Baugenehmigung erforderlich ist. So vermeiden Sie Verzögerungen und wissen frühzeitig, welche Anforderungen gelten.
Ob eine Genehmigung notwendig ist, hängt von mehreren Faktoren ab, zum Beispiel vom Standort, den Abmessungen und der geplanten Nutzungsdauer der Überdachung. In diesem Blog erklären wir Ihnen, wann eine Genehmigung erforderlich ist, und wann nicht.
Wann ist eine Baugenehmigung erforderlich?
Ob Sie eine Genehmigung benötigen, hängt immer von Ihrer individuellen Situation und dem jeweiligen Bundesland ab. In Deutschland gelten die Bauvorschriften auf Ebene der Bundesländer (Landesbauordnung). Das bedeutet, dass die Regeln je nach Bundesland unterschiedlich sein können.
Entscheidend sind unter anderem:
Der Standort der Überdachung (z. B. auf Privatgelände oder im öffentlichen Raum)
Die Größe und Höhe der Konstruktion
Die Nutzungsdauer (temporär oder dauerhaft)
Der geltende Bebauungsplan
Wird die Überdachung im öffentlichen Raum aufgestellt oder entspricht sie nicht den Vorgaben des Bebauungsplans, ist in vielen Fällen eine Baugenehmigung erforderlich.
Auch bei dauerhaft genutzten Konstruktionen stellen Behörden häufig zusätzliche Anforderungen an Statik und Sicherheit.
Wie beantragen Sie eine Baugenehmigung?
Die Baugenehmigung beantragen Sie bei Ihrer zuständigen Bauaufsichtsbehörde. Je nach Bundesland erfolgt dies digital oder schriftlich.
Für einen Genehmigungsantrag werden in der Regel technische Unterlagen benötigt, zum Beispiel:
Konstruktionszeichnungen
Statische Berechnungen
Für unsere Standardüberdachungen stellen wir Ihnen das Zeltbuch kostenlos zur Verfügung. Darin enthalten sind unter anderem die technischen Zeichnungen und statischen Berechnungen gemäß EN 13782 für temporäre Konstruktionen. So verfügen Sie direkt über die Unterlagen, die häufig für einen Genehmigungsantrag benötigt werden und können den Genehmigungsprozess deutlich beschleunigen.